JRC-Studie: CO2-Reduktionspotential im Wohnbereich
Klima & Energie
Durch Maßnahmen im privaten Wohnbereich könnten die Treibhausgasemissionen der EU um bis zu 7 % gesenkt werden. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des gemeinsamen Forschungszentrum der Europäischen Kommission (JRC).Wohngebäude haben demnach in der Nutzungsphase die größten Umweltauswirkungen, wobei hier insbesondere die Heizung zu Buche schlägt. Durch Vermeidung von Luftzug sowie verbesserte Dämmung von Dach und Fassaden könnten die Lebenszyklus-Emissionen von Gebäuden um mindestens 20 % gesenkt werden.
Größtes Verbesserungspotential gibt es der Studie zufolge bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern, gefolgt von Mehrfamilienhäusern. Damit das Potential voll genutzt werden kann müssen aber insbesondere soziale und ökonomische Hindernisse überwunden werden, „starke Maßnahmen und aktiver Einsatz aller Stakeholder sind dafür notwendig“.
Studie “Environmental Improvement Potential of Residential Buildings (en)