Keine Genkartoffeln auf europäischen Äckern
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Der Chemiekonzern BASF will die Zulassungsanträge für drei gentechnisch veränderte Kartoffelsorten in der EU zurückziehen. Die Gründe dafür seien das unberechenbare Genehmigungsverfahren und potenzielle Feldzerstörungen durch Gentechnikgegner, berichtet der Infodienst Gentechnik.Es geht um die Genkartoffeln Fortuna, Amadea und Modena, die nun nicht auf Feldern in der Europäischen Union angebaut werden. Die geplanten wissenschaftlichen Freisetzungen, zum Beispiel in Rheinland-Pfalz und in den Niederlanden, würden nicht stattfinden, bestätigte ein Sprecher des Konzerns dem Infodienst Gentechnik.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die BASF ihre Gentechnikabteilung in die USA verlagert, weil die Firma in Deutschland und der EU keine Zukunft für diese Sparte sah, da die Akzeptanz für Genpflanzen zu gering sei. 2011 wurde nach Protesten von Bürgerinnen und Bürgern der Anbau der Genkartoffel Amflora in Deutschland gestoppt. Im Jänner 2013 verbot auch Polen die Kartoffel. [DNR, i.h.]
BASF zu Genkartoffelzulassung
Infodienst Gentechnik
DNR: Genkartoffel