Klage der voestalpine gegen den Umweltdachverband - Kampagnenstart "Mir is‘ nimmer wurscht!"
Umweltrecht
Die voestalpine hat Anfang Jänner 2014 eine Klage mit einem Streitwert von 5 Millionen Euro gegen den Umweltdachverband und seinen ehrenamtlichen Präsidenten, Dr. Gerhard Heilingbrunner, eingebracht.Grund der Klage: Der Umweltdachverband hat in seiner Rolle als Anwalt der Natur hinterfragt, ob der Einsatz der schwermetallhaltigen LD-Schlacke der voestalpine im Straßenbau für die Umwelt und die menschliche Gesundheit unbedenklich ist. Die voestalpine klagt nun auf Unterlassung und Widerruf und fordert einen Schadenersatz von mindestens 5 Millionen Euro – ein Wert, der für jede gemeinnützige Organisation existenzbedrohend ist.
Diese Vorgangsweise der voestalpine bedroht außerdem die Zukunft aller zivilgesellschaftlicher Organisationen sowie ehrenamtlichen Engagements im Umwelt- sowie im sozialen Bereich, denn:
• Was, wenn andere Unternehmen oder Wirtschaftszweige dem Beispiel der voestalpine folgen und auch mit Einschüchterungsklagen gegen solche Organisationen und ehrenamtliche Umwelt- und NaturschützerInnen vorgehen?
• Was, wenn sich aus Angst davor, mundtot gemacht und finanziell ruiniert zu werden, keine NGO und kein/e BürgerIn mehr trauen kann, kritische Fragen zu stellen?
Alle Informationen zur Klage und zur Kampagne "Mir is' nimmer wurscht" finden Sie auf www.nimmerwurscht.at
So kann man aktiv werden:
Petition zur Kampagne
Solidarbeitrag für die Kampagne
die Kampagne auf Facebook
Informationen zur Klage und zur Kampagne