Klima, Arbeitsplätze oberste Prioritäten für Schweden
Maßnahmen gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Eindämmung der steigenden Arbeitslosigkeit in Europa und die Eindämmung des Klimawandels sind die Prioritäten Schwedens für die EU-Präsidentschaft, welche das skandinavische Land ab 1. Juli turnusmäßig für ein halbes Jahr übernimmt.Ganz oben auf der Umweltagenda der Präsidentschaft steht der Abschluss eines Nachfolgeabkommens zum Kyoto Protokoll am Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009. Als Knackpunkte werden dabei die konkreten Reduktionsziele für entwickelte Länder, die Begrenzung der Emissionen in Schwellenländern sowie Finanzierungsmaßnahmen und Technologietransfer für Entwicklungsländer genannt.
Ein weiteres Ziel der Präsidentschaft ist es, eine EU-Strategie für den Ostseeraum zu schaffen. Dadurch soll die Umweltbelastung in der Ostsee-Region vermindert und die Region wettbewerbsfähiger gemacht werden.
Weiters stehen die Transformation der EU in einen öko-effizienten Wirtschaftsraum, Energieeffizienz und Biodiversität auf der Agenda.