Klimacamp bei Wien nimmt Zukunft selbst in die Hand

29. Mai 19

Beim Klimacamp in Obersdorf laden etwa 50 junge Menschen dazu ein, eine klimagerechte Gesellschaft auszuprobieren. An eine zukunftsgewandte Klimapolitik der Bundesregierung glauben sie nicht.

Die OrganisatorInnen des Klimacamps bei Wien nehmen die Zukunft selbst in die Hand. Vom 26. Mai bis 2. Juni verwandeln sie eine Schafweide in Obersdorf in eine bunte Zeltstadt.

Die AktivistInnen sorgen selbst dafür, dass ihre gesellschaftlichen Visionen wahr werden: „Beim Klimacamp wollen wir solidarisch miteinander leben”, erklärt Camp-Sprecherin Leonie Groihofer. Eine Woche lang wollen mehrere hundert Menschen bei dem Camp ausprobieren, wie eine klimagerechte Zukunft aussehen könnte. In praktischen und theoretischen Workshops werden sie das Wissen für eine neue Gesellschaft vermitteln. Das Camp sei außerdem komplett autark. „Etwa 50 Menschen sind an der Organisation beteiligt und auch am Camp selbst setzen wir auf gegenseitige Unterstützung.“

Das Klimacamp-Team will die Message des Camps auch nach Wien tragen. Bei einem gemeinsamen Aktionstag mit anderen Organisationen wollen die jungen Menschen am 31. Mai für ein autofreies Wien protestieren. Denn der gesellschaftliche Wandel soll nicht auf einer Schafweide im Weinviertel enden.


Klimacamp: Gemeinsam zum Guten Leben für Alle

Aktionstag für Klimagerechtigkeit