Klimagipfel endet ohne Verhandlungsstart zu post-Kyoto
Klima & Energie
Am 18.12.2004 endete die 10. Vertragsstaatenkonferenz (COP 10) der UN-Klimarahmenkonvention in Buenos Aieres, bei der erneut die tiefgehende Uneinigkeit darüber sichtbar wurde, wie es nach dem Ende der Kyoto-Vertragsperiode 2012 mit dem globalen Klimaschutz weitergehen soll: Die EU war mit dem klaren Ziel in die Verhandlungen gegangen, Gespräche über Reduktionsziele nach 2012 zu beginnen, nach Ansicht der USA sei ein Beginn der Verhandlungen auch 2005 noch zu früh. Wichtige Entwicklungsländer bestanden auf einer Zusicherung, das zukünftige Regime werde von ihnen keine Emissionsreduktionen verlangen.Schließlich einigten sich die Regierungen auf ein UN-Seminar nächsten Mai, bei dem Informationen über bestehende und zukünftige Klimaschutzpolitiken "informell" ausgetauscht werden sollen.
Ein Großteil der Konferenz beschäftigte sich aber mit anderen Themen, eine ganze Reihe von Entscheidungen wurde angenommen, zB zu Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, Leitlinien zur Entwicklung des Clean Development Mechanism CDM, Technologietransfer zu Entwicklungsländern und die Entwicklung eines Registrierungssystems für Emissionen.
UNFCC (engl.)
Pressemeldung COP 10 (engl.)
Earth Negotiation bulletin (engl.)
Statement Kofi Anan (engl. pdf 5,6mb)
Statement Generalsekretärin UNFCC (engl. pdf 14kb)
Rede Stavros Dimas 1
Rede Stavros Dimas 2
Pressemeldung FoE (14.12.2004) (engl.)
Pressemeldung CAN Europe (engl. pdf 174kb)