Klimakonferenz: 11.-22. November 2013 in Warschau

Klima & Energie

Vom 11.-22. November 2013 findet in Warschau die 19. UN-Klimakonferenz statt. Diese dient unter anderem auch zur Vorbereitung der Klimakonferenz in Paris, auf der ein Klimaabkommen für die Jahre nach 2020 erarbeitet werden soll. Der deutsche Sozialdemokrat Matthias Groote, Vorsitzender des Umweltausschusses und Leiter der Delegation des Europäischen Parlaments, hofft auf bindende Verpflichtungen als eines der Resultate der Konferenz. „Ich möchte, dass sich die wichtigsten Volkswirtschaften verpflichten, den Grünen Klimafonds (Green Climate Fund) zu unterstützen. Andernsfalls verlieren weniger entwickelte Staaten das Vertrauen.“

Auch Österreich unterstützt diese Forderung nach verbindlichen Zielen. „Die Herausforderung dieser Konferenz fängt beim Gastgeberland Polen an,“ sagt Umweltminister Berlakovich. „Das Land bremst beim Klimaschutz und setzt auf Kohlekraftwerke, die eine der klimaschädlichsten Energieformen ist. Polen will auch die Atomkraft forcieren und plant den Bau von Atomkraftwerken. Polen hat auf Umwelträten schon oft blockiert und damit eine einheitliche europäische Position verhindert. Es bleibt abzuwarten, ob Polen die neutrale Rolle eines Konferenzvorsitzes übernehmen kann, im Jahr 2008 ist es jedenfalls nicht gelungen“.

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