Klimakrise wird weltweit als größte Bedrohung angesehen
15. Feb 19
Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit den Folgen der Klimakrise und nehmen diese ernst. Das zeigt eine weltweite Befragung des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center: Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) nannten den Klimawandel als größte Bedrohung für die Sicherheit und den Wohlstand ihres eigenen Landes.
Etwa 27.000 Menschen in 26 Ländern wurden von Mai bis August 2018 befragt, vor allem in Industrie- und Schwellenländern wie Australien, Brasilien, Schweden, Tunesien und den USA.
In den letzten Jahren hat die Sorge um den Klimawandel zugenommen. 2013 hatten noch 56 Prozent die globale Erwärmung als Risiko Nummer Eins gesehen, 2017 war der Wert bei 63 Prozent gelegen.
Besonders hoch ist die Beunruhigung über die Klimakrise in Europa. So sehen etwa in Griechenland 90 Prozent der Befragten, in Frankreich 83 Prozent und in Spanien 81 Prozent diesen als größte Gefahr.
Klimareporter: Weltweite Umfrage: Klimawandel größte Bedrohung