Kommission fordert GAP-Gelder in Höhe von 57 Millionen Euro zurück
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Die Europäische Kommission hat am 9. Juli 2014 im Rahmen des Rechnungsabschlussverfahrens EU-Agrargelder in Höhe von insgesamt 57 Millionen Euro zurückgefordert, die von den Mitgliedstaaten nicht ordnungsgemäß verwendet wurden. Da ein Teil dieser Beträge bei den Mitgliedstaaten bereits wiedereingezogen wurde, beziffern sich die finanziellen Auswirkungen des Beschlusses auf rund 52 Millionen Euro.Diese Finanzmittel fließen in den EU-Haushalt zurück, weil die EU-Agrarvorschriften nicht eingehalten wurden oder die nationalen Kontrollverfahren für die Agrarausgaben Mängel aufwiesen. Die Mitgliedstaaten sind für die Auszahlung und Prüfung der Ausgaben im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zuständig.
Mit diesem neuesten Beschluss werden EU-Mittel von folgenden 15 Mitgliedstaaten wieder eingezogen: Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Lettland, Ungarn, Polen, Portugal, Slowenien, Finnland, Schweden und Vereinigtes Königreich.
Von den insgesamt 57 Millionen werden allein 20,04 Millionen Euro von Frankreich wegen Mängeln bei der Zuweisung der Zahlungsansprüche zurückgefordert.