Kommission genehmigt Übernahme von Arriva UK durch Deutsche Bahn
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Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme der britischen Arriva plc durch die Deutsche Bahn nach der EU Fusionskontrollverordnung genehmigt. Der Beschluss ergeht unter der Bedingung, dass die Deutsche Bahn sich verpflichtet, Arriva Deutschland komplett, also das gesamte deutsche Bahn- und Busgeschäft, zu veräußern. Die Untersuchung der Kommission konzentrierte sich auf die Märkte für Bus-, Schienenpersonen- und -güterverkehr in mehreren EU-Mitgliedstaaten, insbesondere in Dänemark, Großbritannien und Deutschland.Die Deutsche Bahn halte als etablierter Bahnbetreiber und größter Busbetreiber nach wie vor sehr hohe Marktanteile, so die Kommission. Arriva Deutschland habe sich trotz der hohen Markteintrittsbarrieren zu einem der stärksten Wettbewerber auf dem deutschen Schienen- und Busverkehrsmarkt entwickelt. Durch die Zusage der Deutschen Bahn, Arriva Deutschland komplett zu verkaufen, werde die Überschneidung vollständig und eindeutig beseitigt.
Die Deutsche Bahn bezahlt rund 1,8 Mrd. Euro für Arriva und muss knapp eine Milliarde Euro Schulden übernehmen. Es ist die größte Übernahme der Deutschen Bahn seit ihrer Privatisierung vor 16 Jahren.