Krebserkrankungen durch Umwelteinflüsse – US-Cancer-Panel schlägt Alarm

Umweltrecht & KonsumentInnenschutz (EBI,TTIP)

Die Verbreitung von krebserregenden Substanzen und deren Bedrohung für die Gesundheit der Menschen wurde bisher grob unterschätzt, so ein einflussreiches US-amerikanisches ExpertInnengremium.

Das US-Cancer-Panel wurde 1971 eingerichtet, um den Präsidenten zu beraten. Ein aktueller 240 Seiten starker Bericht befasst sich mit den Umweltursachen für Krebserkrankungen. Gefordert wird, dass „Krebserreger und andere Gifte aus Essen, Wasser und Luft verschwinden müssen“.

Auch wenn noch ein großer Forschungsbedarf besteht, ist dennoch klar, dass krebserregende Substanzen in der Umgebung oder am Arbeitsplatz zu zehntausenden Krebsfällen pro Jahr führen, so Richard Clapp, Universitätsprofessor in Boston.
Bisherige Regierungen haben es aber verabsäumt, die Menschen ausreichend vor Krebserregern zu schützen.

Der Bericht wurde von 50 MedizinexpertInnen verfasst und listet einige krebserregende Verbindungen auf, mit denen Menschen regelmäßig in Kontakt geraten wie etwa Bisphenol A in Plastik, Formaldehyd in Sperrholz oder Arsen im Wasser.

Weitere Informationen und Download des Berichtes (en)