Massentierhaltung mit öffentlichen Geldern gefördert
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz, Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)
In einem im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichten Bericht enthüllen die drei Tierschutzorganisationen Humane Society International, Vier Pfoten und Compassion in World Farming, dass die Errichtung tierquälerischer Systeme zur Haltung von Hühnern und Schweinen mit öffentlichen Mitteln unterstützt wird.Der Bericht bietet Details zur Investmentpolitik der Internationalen Finanzkorporation (IFC), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) sowie der nationalen Exportkreditagenturen (ECAs).
Es sei „bizarr und empörend, dass Unternehmen in Drittstaaten, deren Haltungsformen in der EU illegal sind, weiterhin Investitionskapital zur Verfügung gestellt wird, umso mehr, als es sich dabei zum Teil um öffentliche Gelder aus EU-Staaten handelt“, kritisieren die Tierschutzorganisationen. Sie fordern die EU-Mitgliedstaaten auf, dafür zu sorgen, „dass in den internationalen Finanzinstitutionen verbindliche Mindestkriterien für die Tierhaltung entwickelt und umgesetzt werden. Entscheidungen über Investitionskapital haben diesen Kriterien zu folgen.“
Der Bericht „Investments in Suffering“ steht auf der Webseite der Humane Society International als Download zur Verfügung.
Humane Society International: Investments in Suffering (Englisch)