Masterplan für ländlichen Raum wurde präsentiert

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter hat seinen Masterplan für den ländlichen Raum vorgestellt. Unter wissenschaftlicher Begleitung und mit Einbindung von 3.000 Teilnehmern wurden in 20 Handlungsfeldern Vorschläge erarbeitet, die faire Entwicklungschancen für den ländlichen Raum sichern sollen.

Wir brauchen mehr Chancengerechtigkeit für Österreichs Regionen, wir wollen mehr Zukunftsperspektiven für Menschen am Land“, so Bundesminister Andrä Rupprechter zu den Anliegen des Masterplans, der im bisher größten Bürgerbeteiligungsprozess im ländlichen Raum entstanden ist. Die Bandbreite des wissenschaftlich begleiteten Strategiedokuments reicht von der Digitalisierung bis zur Dezentralisierung, von der Energiewende bis zum Ehrenamt, von der Kinderbetreuung bis zur Kultur, und von Gesundheit bis zu Green Care.

Positiv äußerte sich die Hagelversicherung über den Masterplan, der  eine Senkung des Bodenverbrauchs in Österreich um fast 90 % vorsieht. Zukünftig sollen pro Jahr nur noch rund 900 Hektar, statt im Durchschnitt der letzten Jahre 8.000 Hektar, verbaut werden. Die Österreichische Hagelversicherung, die sich seit vielen Jahren konsequent für eine Reduktion des Verbrauchs von landwirtschaftlichen Flächen durch die Verbauung engagiert, begrüßt dieses ambitionierte Ziel.

„Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter setzt Zeichen gegen die dramatischen Folgen der Verbauung in Österreich. Wenn die Entwicklung so fortschreitet, gibt es in 200 Jahren keine Agrarflächen und damit keine heimischen Lebensmittel mehr“, zeigt sich Hagelversicherungs-Chef Kurt Weinberger erfreut über den Plan den Bodenverbrauch auf rund 900 Hektar zu beschränken. Derzeit macht die Hagelversicherung mit einer Kampagne auf die Gefahren der Bodenversiegelung aufmerksam.

 

orf.at: Masterplan soll Impulse für ländlichen Raum geben

Masterplan für den ländlichen Raum

Hagelversicherung begrüßt Reduktion des Bodenverbrauchs um 90 % im Masterplan des Agrarministers