NABU: Fishing for Litter - Pilotprojekt

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

Deutscher Naturschutzbund etabliert in zwei Fischereihäfen eine Abfalllogistik für gefischten Müll.

Im Meer treibender Plastikmüll ist ein Problem, das immer größer wird. UmweltschützerInnen und PolitikerInnen suchen deshalb nach kreativen Lösungen, im Rahmen eines EU-Pilotprojektes „fischen“ zum Beispiel in Kürze französische Fischer nach Müll statt nach Fischen.
Auch der Deutsche Naturschutzbund (NABU) engagiert sich jetzt zu diesem Thema. Zusammen mit Partnerorganisationen wird jetzt in den Fischereihäfen Burgstaaken (Fehmarn) und Heiligenhafen eine Abfalllogistik für „gefischte Abfälle“ aufgebaut.

Die Müllentsorgung und -trennung ist in vielen deutschen Häfen uneinheitlich und kostenpflichtig. Das führt dazu, dass gefischter Abfall oft wieder ins Meer zurückgeworfen wird.

Im Rahmen des NABU-Projektes erhalten die Fischer kostenlose Säcke, sogenannte Big Bags, zur Müllsammlung an Bord der Schiffe und können die Abfälle direkt im Hafen in bereitgestellten Containern entsorgen. Dieser Müll wird in Folge eingesammelt und analysiert, um mehr über die Belastung der Meere durch Abfälle zu erfahren.

NABU Pressemitteilung