NanoTrust-Dossier: Warum ist die Frage nach der (Nano-)Dosis so wichtig?

Chemie & Nanotechnologie

Die aktuelle Ausgabe der NanoTrust-Dossiers beschäftigt sich mit der Dosis von Nanopartikeln.

Die NanoTrust-Dossiers sind Publikationen des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dienen der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse im Rahmen des Projekts NanoTrust.

Das aktuelle Dossier beschäftigt sich mit der Frage nach der Dosis von Nanopartikeln: Der giftige Effekt (Toxizität) von Stoffen erhöht sich durch die Steigerung der Exposition (Dosis). Neben der Dosis hängt die Wirkung auch davon ab, ob eine entsprechend hohe Dosis einmal (akut) oder niedrige Dosen über einen längeren Zeitraum (chronisch) zugeführt werden. Dieses Prinzip ist die Basis für Gesundheitsstandards, welche die maximal zulässige Kontamination in der Umwelt festlegen. Die Dosisberechnung ist für die Risikoabschätzung und für die gesetzliche Risikoabschätzung von Relevanz.

„Für Nanomaterialien, im speziellen für Nanopartikel, gibt es bis dato keine Grenzwertefestlegung oder andere Formen von dosis-bezogener Regulierung, weil die Dosis für Nanopartikel nicht definiert ist. Warum dies nicht der Fall ist, wird im vorliegenden Dossier erläutert.“

Die NanoTrust-Dossiers stehen online als Download zur Verfügung.

NanoTrust-Dossier Nr.28, Jänner 2012(pdf)