Neue Methode zur Bewertung der Auswirkungen von Bodenschadstoffen auf die Tierwelt
Natur & Biodiversität
Wissenschafter entwickeln eine neue Methode, um die Auswirkungen von chemischen Verbindungen auf die Tierwelt zu bewerten.In der Studie „Wildlife vulnerability and risk maps for combined pollutants“ wird eine Möglichkeit aufgezeigt, das potentielle Risiko von Bodenschadstoffen auf die Tierwelt anzuzeigen. Unter Berücksichtigung und Kombination von Informationen zu den einzelnen Arten, den unterschiedlichen Lebensräumen und der Wirkungsweise von Bodenschadstoffen auf die Tierwelt, erstellen die WissenschafterInnen Karten, die jene Bereiche anzeigen, wo Bodenschadstoffe eine besondere Belastung für einzelne Arten darstellen. Hervorzuheben ist, dass auch die kombinierte Wirkungsweise von Schadstoffen berücksichtigt wird. Bisher wurde meist jeder Schadstoff einzeln betrachtet, in der Realität sind die Tiere jedoch oft mehreren Schadstoffen gleichzeitig ausgesetzt. Die Karten können dazu verwendet werden Risikobereiche für einzelne Arten aufzuzeigen und dazu beitragen gezielte Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten. Die WissenschafterInnen haben in Dänemark eine Fallstudie durchgeführt und die Effekte von Kupfer, Zink, Cadmium, Nickel und des Insektizids Chlorpyrifos auf die Tierwelt bewertet und kartiert.
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