NGO-Forderungen an EU-Agrarpolitik nach 2013

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Fünf NGOs haben zusammen einen Vorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) nach 2013 erarbeitet.
In dem gemeinsamen Vorschlag fordern die NGOs den Übergang zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft in der EU. Die Unterstützungen sollen nicht mehr an jene gerichtet sein die viel produzieren, sondern an jene, die ökologisch wertvolle Leistungen erbringen. Ziel der „neuen“ Gemeinsamen Agrarpolitik muss es sein, eine nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen, die neben Lebensmittel und Energie auch noch biologische Vielfalt und andere öffentliche Güter liefert. Erreicht werden soll dies durch Förderungen die an konkrete ökologische Leistung gekoppelt sind. Nur so kann sich der Agrarsektor künftigen Herausforderungen – zB Klimawandel, Sicherung einer reichen Biodiversität und langfristigen Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion – stellen.
Der Vorschlag wurde von BirdLife International, dem Europäischen Umweltbüro (EEB), European Forum on Nature Conservation and Pastoralism (EFNCP), International Federation of Organic Agriculture Movements- EU Group (IFOAM) und dem WWF erarbeitet.

Vorschlag für eine neue EU-Agrarpolitik