NGO-Studie: Potential für Erneuerbare am Balkan nicht genutzt
Klima & Energie
Die neuen EU-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien sowie Mazedonien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina nutzen ihr - großes - Potential für Erneuerbare nur höchst unzureichend und verpassen dadurch Chancen auf Arbeitsplätze, Investitionen und Energieunabhängigkeit.Dies ist das Ergebnis der Ende Jänner 2007 präsentierten 20seitigen Studie "New renewables in the Balkans - when are they coming" von FoE Europe und lokalen Umweltorganisationen.
Grund dafür sind demnach insbesondere schwache Gesetzgebung, unzureichende Förderungen und lange Verfahren. Außerdem sind die - auch im EU-Beitrittsvertrag festgelegten - Ziele für Erneuerbare viel zu schwach.
Die EU, so die Studienautoren, müsse nun Druck auf die nationalen Regierungen ausüben, effektive Unterstützungsmechanismen einzuführen (zB Bestimmungen zu Einspeistarifen).