OECD: Environmental Outlook zeichnet düsteres Bild
Der Anfang März 2008 präsentierte diesjährige "Environmental Outlook" der OECD zeichnet ein düsteres Bild von der globalen Umweltsituation bis 2030: Wird nichts getan, werden die Treibhausgasemissionen um 37 % steigen, die Ressourcen werden deutlich abnehmen, verschmutzte Luft wird "von China über Japan und die USA bis nach Europa" kommen. Dabei sind "verfügbare und leistbare" Lösungen für Probleme wie Klimawandel, Biodiversitätsverluste und Wasserknappheit vorhanden, so die OECD.Die Umweltherausforderungen zu bekämpfen würde demnach nur knapp über 1 % des globalen BIP kosten, konkret empfiehlt die OECD Ökosteuern, Wasserpreise, Emissionshandel und die Abschaffung umweltschädlicher Subventionen. Damit könnte das Wachstum der Treibhausgasemissionen auf 12 % begrenzt werden, wichtige Luftschadstoffe könnten um ein Drittel gesenkt werden.
Allerdings reicht es nicht aus, wenn nur die reichen Länder Maßnahmen setzen, so die OECD. Internationale Umweltpolitik hat ohne Brasilien, Russland, Indien und China keine Chance auf Erfolg.