OECD-Studie / Agrotreibstoff-Politik "teuer und unwirksam"
Klima & Energie, Verkehr & Luft & Industrie
Eine Mitte Juli 2008 vorgestellte Studie der OECD stellt der Abgrotreibstoff-Politik entwickelter Länder ein schlechtes Zeugnis aus: Sie hat demnach nur begrenzten Einfluss auf die Reduktion der Treibhausgasemissionen und trägt signifikant zu den steigenden Lebensmittelpreisen bei.Außerdem seien Agrotreibstoffe in hohem Ausmaß von staatlichen Beihilfen abhängig, jede Tonne eingesparter CO2-Äquivalente koste zwischen 600 und 1.070 Euro. Besser wäre, so die StudienautorInnen, die Priorität auf eine Verringerung des Energieverbrauchs des Verkehrssektors zu legen.
Studie „Economic Assessment of Biofuel Support Policies“ (en pdf 1,44mb)
Pressmeldung OECD (en)