Ökodesign: B2B-Produkte unter der Lupe

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

Im Verlauf der kommenden zwei Jahre will die Europäische Kommission Ökodesign-Regelungen für B2B-Produkte schaffen. B2B-Produkte sind zwischen Unternehmen gehandelte Güter.
Angedacht sind unter anderem Vorgaben für Kühlsysteme, Stromverteilungstransformatoren sowie für industrielle Back- und Heizöfen. Auch Standards für Belüftungs- und Klimaanlagen sind in den Plänen enthalten. Darüber hinaus soll es freiwillige Vereinbarungen für Metall- und Holzverarbeitungsmaschinen sowie für Sound- und Bildgebungsgeräte geben. Die Kommission erwartet CO2-Einsparungen von jährlich etwa 80 Millionen Tonnen durch die Umsetzung der Maßnahmen.

Bislang konzentriert sich die Ökodesignrichtlinie vorrangig auf Verbraucherprodukte. 80 Prozent der bisherigen Energieeinsparungen durch die Ökodesign-Richtlinie gehen auf Vorgaben bei Verbraucherprodukten zurück.

Zur Diskussion steht neben den B2B-Produkten außerdem die Einbeziehung „energierelevanter“ Produkte. Das sind Güter, die selbst keinen Energieverbrauch aufweisen, aber indirekt einen Einfluss auf den Energieverbrauch haben, wie beispielsweise Fenster.[DNR, red.]

DNR: Ökodesign: B2B-Produkte unter der Lupe
Weitere Informationen auf der Website der EU-Kommission