Ölförderung in afrikanischen Ländern steigt rasant

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Auch Tiefseeförderung vor den Küsten afrikanischer Länder nimmt stark zu.

Der Anteil der Ölproduktion aus afrikanischen Ländern beträgt zu Zeit nur rund zehn Prozent, dieser Anteil soll allerdings in den nächsten Jahren rasant steigen, berichtet das deutsche „Handelsblatt“. Die Erschließung der Ölfelder würde schnell voranschreiten, die Rohölförderung südlich der Sahara soll sich bis zum Jahr 2015 innerhalb von nur zehn Jahren fast verdoppeln. Auch die Tiefseebohrungen sollen stark zunehmen, erst kürzlich wurden neue Ölfelder vor der afrikanischen Küste zwischen Sierra Leone und Ghana gefunden.

Die internationalen Ölkonzerne sind alle in Afrika aktiv, der Konzern BP ist in Angola tätig, das Hauptengagement des Konzerns „Total“ liegt laut Handelsblatt in Angola, Nigeria und im Kongo. Der Konzern „Shell“ gilt als einer der Hauptverursacher für die katastrophalen Umweltverschmutzungen im Niger-Delta, verursacht durch zahlreiche Lecks in Ölpipelines.

Handelsblatt: Konzerne stürzen sich auf Afrikas Öl.