Österreich: Ethische „Bank für Gemeinwohl“ sucht MitgründerInnen

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

In Österreich wird eine „neue Bank nach gutem altem Stil“ gegründet. „Die Bank für Gemeinwohl“ will die  „erste ethische Alternativbank Österreichs“ sein, die „gesellschaftliche Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Handelns“ stellt.

„Uns treibt die Vision einer Bank an, die für einen Wandel steht. Hinter dieser Bank stehen nicht große Financiers, sondern sie gehört Bürger/-innen in ganz Österreich, als zivilgesellschaftliches Projekt.“

Im Jahr 2014 wurde eine freie Genossenschaft gegründet, in deren Besitz die zukünftige Bank stehen wird. Das nächste Etappenziel für 2017 sei die Etablierung eines Girokontos und einer Crowdfunding-Plattform für die von der Bank gemeinwohlgeprüften Projekte, schreiben die InitiatorInnen der Bank auf ihrer Webseite. „Auch der Banklizensierungsprozess soll 2017 bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) beginnen. Danach wird weiter Genossenschaftskapital eingeworben. Das Projekt rechnet mit rund 40.000 GenossenschafterInnen, die ein Startkapital von 15 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Dann soll die eigentliche Bank ihre Geschäftstätigkeit eröffnen.“

Die Bank sucht derzeit noch MitgründerInnen in der Form von Genossenschaftsmitgliedern.

Die Gründung der Bank wird von zahlreichen Personen, Organisationen und Firmen getragen und unterstützt, wie zum Beispiel Arche Noah, arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich, Attac, Bio-Innovationszentrum, GWÖ – Gemeinwohlökonomie oder der Firma Sonnentor.

Bank für Gemeinwohl