Österreich: Kein Weg für Mehrweg?

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

In Folge der neuen EU-Abfallrahmenrichtlinie muss auch das österreichische Abfallwirtschaftsgesetz AWG novelliert werden. Im aktuellen Entwurf des Lebensministeriums fehlen insbesondere verbindliche Regelungen zu Mehrweggetränkepackungen, kritisiert das Ökobüro in seiner Stellungnahme.

Mehrweg-Getränkeverpackungen ("Pfandflaschen"), so das Ökobüro, haben ökologische Vorteile gegenüber Einwegverpackungen, werden aber insbesondere aufgrund fehlender Regelungen immer mehr vom Markt gedrängt.
Positiv am Entwurf des Lebensministeriums bewertet das Ökobüro unter anderem die Erweiterung der Verantwortung des Abfallerzeugers gegenüber dem Abfallentsorger sowie die ausdrückliche Förderung des Abfalltransports über die Schiene.

Das ÖKOBÜRO reagiert mit seiner Stellungnahme auf einen Entwurf, den das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) Ende April 2010 mit der Bitte um Stellungnahme ausgesendet hat.

Pressemitteilung ÖKOBÜRO