Österreichische Beihilferegelung unterstützt neue Biobetriebe im Übergangsjahr 2014

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

„Österreich hat mit rund 20% den größten Anteil an Bioflächen in Europa. 2006 wurde im Zuge der ÖPUL-Programmerstellung mit den Bioverbänden vereinbart, dass es ab 2010 keinen Neueinstieg in das laufende Programm in der auslaufenden Förderperiode geben soll.

Diese Vereinbarung wurde aus Verantwortung für die Biobauern getroffen, um das bestehende Programm abzusichern“, schreibt das Lebensministerium in einer Pressemitteilung.


Für das Übergangsjahr 2014 gibt es jetzt in Abstimmung mit den Bioverbänden eine nationale Sonderaktion für Biobauern. Insgesamt 2,5 Millionen Euro wurden für neu eingestiegene Biobetriebe aufgestellt. Damit können rund 30.000 Hektar Bioflächen zusätzlich abgegolten werden. Im Herbst 2014 können die Förderungen für das Bioprogramm in der neuen Förderperiode ab 2015 beantragt werden.

Die nationale Beihilfe für das Jahr 2014 wird laut Angaben des Lebensministeriums jenen Betrieben gewährt, die einen Biokontrollvertrag mit dem jeweiligen Landeshauptmann bis zum 31. Dezember 2013 abgeschlossen haben, jedoch nicht an der Maßnahme „Biologische Wirtschaftsweise“ im Agrarumweltprogramm ÖPUL teilnehmen können.


Lebensministerium Pressemitteilung