Parlament: Petition gegen Agrotreibstoffbeimengung – BürgerInnen können online Unterstützung geben

Klima & Energie

Ein Zusammenschluss von österreichischen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen – darunter Greenpeace, Global 2000, das Klimabündnis, der VCÖ und Horizont 3000 – haben dem österreichischen Parlament Ende Februar eine Petition gegen Agrotreibstoffbeimengung „ohne ausreichend soziale und ökologische Mindeststandards“ überreicht. Die Petition wurde von der Abgeordneten Petra Bayr im Parlament eingereicht.

Österreichische BürgerInnen können online auf der Webseite des Parlaments der Petition ihre Zustimmung geben und diese so unterstützen.

Die NGOs kritisieren unter anderem, dass die Agrotreibstoffbeimengungsquoten der EU zu „direkten und indirekten Auswirkungen auf Entwicklungsländer (führen), wie Landnahme, Vertreibungen, Sklavenarbeitsverhältnisse, Ausbeutung, höhere Lebensmittelpreise und steigenden Hunger“.

Auch die negativen ökologischen Auswirkungen werden angeklagt, darunter die „ökologische Degradierung von Land aufgrund von agroindustrieller Produktion mit hohem Pestizideinsatz und Abholzung von Primär- und Sekundärwäldern, um weitere Anbauflächen zu schaffen“.

Die NGOs fordern von der österreichischen Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen, um die negativen menschenrechtlichen und ökologischen Auswirkungen von Biotreibstoffen zu stoppen.

Petition – Informationen und Unterstützungsmöglichkeit
Volltext Petition gegen Agrotreibstoffbeimengung (pdf)