Pferde-DNA in Rindfleischprodukten: Kommission veröffentlicht Ergebnisse der zweiten Testrunde

Umweltrecht & KonsumentInnenschutz (EBI,TTIP)

Im April 2014 begann eine zweite europaweite Serie koordinierter Tests auf Pferdefleisch-DNA in Rindfleischprodukten. Diese Testrunde knüpft an die Untersuchungen an, die 2013 unmittelbar nach dem Pferdefleischskandal durchgeführt worden waren und bei denen in 4,6% der untersuchten Produkte Pferdefleisch-DNA nachgewiesen wurde. Lediglich in 0,61% der neuen Proben wurde jetzt Pferdefleisch-DNA nachgewiesen, informiert die EU-Kommission in einer Pressemitteilung.
Ziel des koordinierten Überwachungsplans war es, so die Kommission, Lebensmittel, die als Rindfleisch enthaltende Erzeugnisse vermarktet wurden, daraufhin zu untersuchen, ob sie nicht deklariertes Pferdefleisch enthalten.

Jedem EU-Land wurde von der EU-Kommission empfohlen, eine bestimmte Anzahl Proben zum Nachweis des Ausmaßes des Etikettenschwindels zu ziehen. Je nach Größe des Landes variierte diese Anzahl zwischen 10 und 150 Proben.

Insgesamt führten die zuständigen Behörden der 28 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegens, Islands und der Schweiz 2.622 Tests durch. Nur in 16 Fällen (0,61 % der Proben) wurden Spuren von Pferdefleisch-DNA festgestellt. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den Ergebnissen der ersten koordinierten Testrunde im Jahr 2013, damals wurden in 4,6% der untersuchten Proben Spuren von nicht deklariertem Pferdefleisch nachgewiesen.

EU-Kommission Pressemitteilung