Portugal: Große Investitionen in Offshore-Windparks
Über das Programm Ocean Winds wird der portugiesische Energieversorger EDP rund 1,5 Milliarden Euro in die Offshore-Windenergie investieren. „Wir werden bis 2025 rund 1,5 Milliarden Euro in Projekte für erneuerbare Energien investieren. Das ist unser Teil, und unser Partner Engie investiert dann die andere Hälfte, was bis zu etwa 17 Gigawatt (GW) an erneuerbarer Kapazität im Meer ausmacht“, erklärte EDP-CEO Miguel Stilwell d’Andrade.
Diese Investition ist im Geschäftsplan des Unternehmens bis 2025 vorgesehen. Nach Angaben des CEO wird noch geprüft, ob die Investition noch erhöht werden kann, „da Ocean Winds erreicht hat, was im Geschäftsplan vorgesehen war“.
EDP: Offshore-Windkraft hat „mehr Potenzial“
Allerdings werde es immer schwieriger, Windkraftanlagen an Land zu errichten, „da Umweltfragen und manchmal auch der Widerstand lokaler Gemeinden eine Rolle spielen. In diesem Sinne hat die Offshore-Windkraft mehr Potenzial“, betonte der EDP-Chef.
Ocean Winds ist ein Joint Venture, das im Juli 2020 von EDP und dem französischen Unternehmen Engie gegründet wurde, um weltweit in Windprojekte zu investieren. Das Unternehmen hat Projekte mit über weitere fünf bis zehn Gigawatt, welche in den Vereinigten Staaten, Südkorea und Frankreich entwickelt werden. Offshore-Windprojekten mit fünf bis sieben Gigawatt sind in Schottland oder Belgien bereits in Betrieb oder werden bis 2025 gebaut.
Euractiv: Portugiesischer Energieversorger will 1,5 Milliarden in Offshore-Windparks investieren
LUSA: Portugal: Utility to invest €1.5B in offshore wind farms