Prioritäten der spanischen EU-Präsidentschaft im Umweltbereich
Im Fokus der sechsmonatigen spanischen EU-Präsidentschaft werden vor allem die Bereiche Klima, Energieeffizienz und Biodiversität sein.Besonders wichtig ist für Spanien vor allem die Überarbeitung der europäischen Klimaposition nach Kopenhagen. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Aktionspläne für Energieeffizienz der Mitgliedstaaten und die Reduzierung von Emissionen von leichten Nutzfahrzeugen. Die Debatten über die WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment), die RoHS-Richtlinie (Restriction of hazardous substances), Biozide und die Bodenrahmenrichtlinie sollen fortgesetzt werden. Das Programm beinhaltet weiters die Biodiversitätspolitik nach 2010, die Aktionspläne für Erneuerbare Energien der Mitgliedsstaaten und die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie.
Neben dem vor kurzem stattgefundenen Umweltrat (15. bis 16. Jänner), werden weitere Räte am 15. März in Brüssel und am 21. Juni in Luxemburg stattfinden.