Quecksilber: Internationales Abkommen soll Menschen und Umwelt schützen

Chemie & Nanotechnologie

Zurzeit finden Verhandlungen für ein verbindliches Abkommen im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) statt.

Vom 31. Oktober bis 4. November findet in Nairobi, der Hauptstadt Kenias, das dritte Treffen des International Negotiating Committees (INC 3) der UNEP statt. Ziel der Verhandlungen ist die Vorbereitung eines international gültigen Abkommens über die Verwendung von Quecksilber.

Das Europäische Umweltbüro (EEB), das mehr als 140 Umweltschutzorganisationen der EU-Länder vertritt und die Zero Mercury Working Group (ZMWG) fordern die internationale Staatenwelt in einer gemeinsamen Aussendung dazu auf, bei den Vertragsverhandlungen dem Schutz der Menschen und der Umwelt Priorität einzuräumen.

Die UmweltschützerInnen fordern unter anderem das Verbot von Quecksilber für die Produktion vieler Produkte und Industrieprozesse, eine strenge Regulierung des Handels mit Quecksilber, eine strenge Regulierung der Entsorgung sowie die Reduzierung der Verwendung von Quecksilber im Bergbau (u.a. Goldgewinnung).

EEB Presseaussendung (en)
Stellungnahme der ZMWG zum Entwurf des Vertrages (en)
UNEP Quecksilber (en)