REACH-Zulassung: NGOs wollen beteiligt werden
Chemie & Nanotechnologie
Zusammen mit zehn weiteren europäischen Umwelt- und Gesundheitsorganisationen fordern das Europäische Umweltbüro (EEB) und das International Chemical Secretariat (ChemSec) eine bessere Beteiligung von NGOs im REACH-Zulassungsverfahren.Anfang April verschickten sie entsprechende Empfehlungen an die Europäische Chemikalienagentur (ECHA), die EU-Kommission, das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten.
Der Zulassungsprozess unter der REACH-Verordnung steckt noch in seinen Kinderschuhen. Er entscheidet darüber, ob als besonders besorgniserregende Stoffe (SVHCs) identifizierte Chemikalien aus dem Verkehr gezogen oder weiterhin für bestimmte Zwecke zugelassen werden. Die NGOs wollen sicherstellen, dass besonders besorgniserregende Stoffe, für die es sichere Alternativen gibt, zukünftig nicht mehr genutzt werden dürfen. Das NGO-Papier spricht hierfür Empfehlungen aus und zeigt auf, wie eine aktive Partizipation zivilgesellschaftlicher Akteure und eine höhere Transparenz des Zulassungsprozesses hergestellt werden können. [DNR]
DNR: REACH-Zulassung: NGOs wollen beteiligt werden
NGO-Papier (engl.)