EuropäerInnen betrachten Schutz der Umwelt als wichtig
21. Dez 17
Zwei Drittel der europäischen BürgerInnen sind der Ansicht, dass ihre nationale Regierung in umweltpolitischen Fragen mit der EU zusammenarbeiten sollte. Das ist das Ergebnis der neuen Eurobarometer-Umfrage zum Thema Umwelt, die die Kommission jetzt veröffentlicht hat.
Der Anteil derjenigen, die die EU in umweltpolitischen Fragen in der Verantwortung sehen, ist seit 2014 um 7 Prozentpunkte gestiegen, dabei überdurchschnittlich stark in Finnland, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland. Gleichzeitig stellt eine Mehrheit der Befragten fest, dass weder die EU (62 Prozent) noch die Nationalstaaten (67 Prozent) genug für den Schutz der Umwelt unternehmen. Als wichtigste Maßnahmen gegen Umweltprobleme nennen die EuropäerInnen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie höhere Strafen für Umweltsünder.
Abgesehen von umweltpolitischen Fragen betrachten fast alle EuropäerInnen den Schutz der Umwelt als wichtig oder sehr wichtig (94 Prozent). Dabei werden als drängendste Probleme der Klimawandel, die Luftverschmutzung und steigende Abfallmengen wahrgenommen.
Fast 9 von 10 EuropäerInnen sind zudem davon überzeugt, dass auch sie als Einzelpersonen etwas für den Umweltschutz tun können. Am ehesten tun sie dies, indem sie Müll trennen, lokale Produkte kaufen oder Energie sparen.
Die Eurobarometer-Umfragen werden regelmäßig von der EU-Kommission in allen Mitgliedstaaten durchgeführt. Für die neueste Umfrage zum Thema Umwelt wurden im September und Oktober dieses Jahres 27.000 Teilnehmer*innen befragt. [km]
Quelle: DNR: Rolle der EU für Umweltschutz nimmt zu – sagt die Bevölkerung