Schädliche Emissionen nehmen wieder stark zu

Verkehr & Luft & Industrie

Die Rezession der Jahre 2008/2009 hat dazu geführt, dass viele Schadstoffe auf Grund der reduzierten Wirtschaftsleistung und wegen des geringeren Handelsvolumens gesunken sind. Mit der Erholung der Wirtschaftssituation im Jahr 2010 haben auch die schädlichen Emissionen wieder zugenommen. Die neuesten Zahlen für dieses Jahr sind jetzt online im Europäischen Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister (E-PRTR) verfügbar.

Das E-PRTR dokumentiert die Art und Menge von Schadstoffen, die jedes Jahr von rund 28.000 Industrieanlagen in der EU in die Umwelt gelangen und die Atmosphäre, die Gewässer und die Böden verseuchen. Die Zahlen des E-PRTR geben nicht die vollständige Umweltverschmutzung durch Schadstoffe wider, da kleinere Anlagen nicht meldepflichtig sind und ihre Emissionen deshalb nicht im E-PRTR Register berücksichtig werden.

Die Emissionen für Chrom und Blei sind im Jahr 2010 (im Vergleich mit 2009) um rund 20 Prozent gestiegen. Die Emissionen von Arsen waren um 10 Prozent höher. Die Emissionen von Karbonmonoxid nahmen um rund 7 Prozent zu. Der grenzüberschreitende Transport von gefährlichem Sondermüll nahm um 13 Prozent zu.

E-PRTR Update (en)