Schweden präsentiert Prioritäten für EU-Präsidentschaft

Klimawandel, Biodiversität, der Schutz der Ostsee und Ressourceneffizienz werden die umweltpolitischen Schwerpunkte der Schwedischen Ratspräsidentschaft sein, wie ENDS aus Regierungskreisen erfuhr. Schweden übernimmt den Ratsvorsitz Anfang Juli von der Tschechischen Republik.

Absolute Priorität soll für Schweden der Klimawandel haben, wobei hier der Ausarbeitung einer einheitlichen EU-Position für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden soll. Im Bereich der Biodiversität will Schweden den Biodiversitäts - Aktionsplan von 2006 überprüfen, ein wissenschaftliches Gremium zu Biodiversität ähnlich dem IPCC einführen und eine Studie über die wirtschaftlichen Folgen von Biodiversitätsverlust durchführen.

Eine weitere Priorität wird die rasche Umsetzung einer Umweltstrategie für die Ostsee sein. Schließlich will die Schwedische Regierung Ressourceneffizienz ganz oben auf die Agenda setzen, welche sie als Schlüssel zur Bekämpfung der Umwelt- und Wirtschaftskrise ansieht.

Schwedische Präsidentschaft (Englisch)