Schweden verbietet gesundheitsschädigendes Bisphenol A in Babyfläschchen
Chemie & Nanotechnologie
Am 29. Juli 2010 beschloss die schwedische Regierung Bisphenol A in Babyfläschchen und einigen weitern Produkten zu verbieten.Die schwedische Regierung setzt ein Zeichen! Das Land will Bisphenol A in bestimmten Plastikprodukten verbieten, allen voran Babyfläschchen. Vor allem Kleinkinder gilt es vor der gesundheitsschädlichen Chemikalie zu schützen.
Bisphenol A ist ein Bestandteil von polykarbonatischen Plastik. Es handelt sich dabei um sogenannte „endokrine Disruptoren“. Dies bedeutet sie wirken wie Hormone und stören somit das menschliche Hormongleichgewicht. Studien haben gezeigt, dass bereits geringe Dosen dieser Substanz zu Lern- und Verhaltenstörungen führen können.
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wurde aufgefordert die Risiken zu evaluieren jedoch wurden die bis zu Mitte Juli diesen Jahres erwarteten Ergebnisse auf September vertagt. Anhand dieses Berichts wird die EU eine mögliche Regulation auf EU-Ebene in Erwägung ziehen.
Doch auch andere Staaten teilen die Bedenken Schedens, so haben auch Dänemark und Frankreich eigene Maßnahmenpläne vorgestellt. Aber auch nicht europäische Staaten wie die USA und Kanada werden aktiv.
Bisphenol A kann komplett vermieden werden indem man anderes Plastik, rostfreien Stahl oder Glas verwendet. Eine weitere Schutzmaßnahme ist, Wasser nicht im Babyfläschchen in der Mikrowelle zu erwärmen.
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Environmental, health and safety information
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