Schwedische EU-Ratspräsidentschaft plädiert für mehr Frauen in EU-Spitzenjobs

Europäische Spitzenpolitikerinnen warben bei einer von der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Presseveranstaltung für eine stärkere Berücksichtigung von Frauen bei der Besetzung von EU-Spitzenjobs.

Die EU-Kommissarinnen Neelie Kroes und Margot Wallström und die EU-Parlamentsvizepräsidentin Diana Wallis wandten sich gemeinsam an die Öffentlichkeit und beklagen den Mangel an weiblichen Kandidatinnen, sowohl für die Besetzung der EU-Kommission, als auch für die neu zu vergebenden EU-Topjobs des Ratspräsidenten und des hohen Beauftragten für Außenpolitik. Die Ernennung von mehr Frauen würde Europa reicher und repräsentativer machen und zur Bürgernähe beitragen. Wichtig wäre es, dass eine der beiden neu zu besetzenden Spitzenpositionen von einer Frau übernommen wird. Die Politikerinnen weisen auch darauf hin, dass es in den einzelnen Mitgliedsländern genügend Frauen gibt, die den Regierungsvorsitz führten oder Außenministerin waren und daher für den Job geeignet sind. Die Presseveranstaltung soll die Diskussion über die bevorstehende Besetzung wichtiger EU-Jobs erweitern und wird von mehreren Frauen in Spitzenpositionen der EU unterstützt.

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