So wird’s gemacht: Ein Amerikaner erklärt seinen Landsleuten das Wunder der Deutschen Energiewende
Klima & Energie
Der amerikanische Journalist Craig Morris schreibt seit vielen Jahren Artikel über das Thema Energie.In seinem neuesten Bericht für die deutsche Heinrich Böll Stiftung, „The German Switch from Nuclear to Renewables“ erklärt er anhand der Energiewende in Deutschland, wie ein erfolgreicher Ausstieg aus der Atomkraft und eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ausschauen kann.
Der Journalist richtet sich in seinem Artikel in erster Linie an seine amerikanischen Landsleute, der sechs Seiten lange Bericht ist allerdings eine unterhaltsam geschriebene Einführung in die deutsche Energiewende, die auch andere LeserInnen interessieren dürfte.
In leicht verständlichem Englisch erklärt er seinen LeserInnen, wie Deutschland es schafft, weiterhin große Mengen an Energie in das Atomland Frankreich zu exportieren, obwohl im eigenen Land eine große Anzahl an Atomkraftwerken abgeschaltet wurden. Deutschland ist nach wie vor insgesamt ein Nettoexporteur von Energie.
Craig Morris erklärt, warum Atomkraft inkompatibel ist mit erneuerbaren Energien, und er rechnet vor, dass Atomkraft merklich teurer als alle anderen Energieformen ist. Ein Vergleich zwischen der amerikanischen und deutschen Struktur der Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien zeigt weiters, dass in Deutschland die Energiewende vom „kleinen Mann“ getragen wird und deshalb auch große Unterstützung aus der deutschen Bevölkerung erhält. Diese sei außerdem bereit, gute Qualität auch entsprechend zu bezahlen – ein Faktum, das dem Journalisten besonders erwähnenswert scheint.
Auf den Artikel in englischer Sprache kann von der Webseite der Heinrich Böll Stiftung zugegriffen werden.
Craig Morris: The German Switch from Nuclear to Renewables (en)
Policy Paper (pdf, en)