Sotschi setzt auf Umweltschutz – Alles nur ein Marketinggag?

Die russische Olympiaaustragungsstätte Sotschi hat sich zur freiwilligen Einhaltung ökologischer Standards verpflichtet.

Nachdem ExpertInnen der Vereinten Nationen die Bauarbeiten in Sotschi – dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 – scharf kritisierten, haben sich die Organisatoren zu freiwilligen grünen Standards verpflichtet. Diese sollen zu einem steigenden „ökologischen Bewusstsein“ während der Vorbereitung und der Ausrichtung der Spiele führen. Auch die Bevölkerung soll durch die Verteilung von Infomaterialien und einem speziellen Bildungsprogramm für Kinder für ein verstärktes Umweltbewusstsein sensibilisiert werden. Andere Bemühungen konzentrieren sich darauf, die Spiele klimaneutral zu machen und weniger Abfälle zu produzieren. Erreicht werden soll dies durch Treibhausgasemissionseinsparungen und die Wiederverwendung von Materialien. ExpertInnen vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) meinen, dass sich die Organisatoren der Spiele zu sehr auf die direkten Einflüsse der Bauprojekte konzentrieren, und nicht die Gesamt- und Synergieeffekte der unterschiedlichen Projekte auf die Bevölkerung und Ökosysteme in der Region berücksichtigen.

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