South Stream Pipeline fehlen Genehmigungen
Energie
Der „mit großem Trara gestarteten“ Gaspipeline South Stream fehlen laut russischen Quellen noch Genehmigungen zur Umweltverträglichkeit, berichtet die Internetplattform „Klimaretter“. Laut Berichterstattung der russischen Zeitung „Wedomosti“ könne der Bau der Pipeline unter dem Schwarzen Meer erst "im Laufe des kommenden Jahres" beginnen. Das Eigentümer-Konsortium aus den Konzernen Gazprom, Eni, EDF und Wintershall versuche derzeit, alle notwendigen Genehmigungen für den Bau zu erhalten, berichtet Klimaretter.„Geplant ist, dass die South-Stream-Pipeline Gas aus Russland nach Bulgarien transportieren soll – unter Umgehung der Ukraine. Von Bulgarien sollen dann zwei Leitungen nach Österreich und Italien führen. Insgesamt überbrückt die Pipeline eine Strecke von knapp 2.400 Kilometern, beinahe 1.000 davon verlaufen durch das Schwarze Meer. Bereits Ende 2015 soll das erste Gas bei den Verbrauchern ankommen.
Nach dem Willen des russischen Präsidenten Wladimir Putin hätte der vom Staat kontrollierte Gazprom-Konzern bereits Ende dieses Jahres mit dem Bau beginnen sollen“, schreibt Klimaretter. Grund für die Eile ist unter anderem der geplante Bau der Nabucco-Pipeline. Die Initiatoren dieser Pipeline, darunter auch die österreichische OMV, kämpfen jedoch mit Finanzierungsproblemen, weshalb sich der Bau dieser Pipeline verzögert.