Steirisches Vulkanland – die New York Times berichtet
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Es hat sich bis zur „New York Times“ herumgesprochen: das „Steirische Vulkanland“ geht einen eigenen, nachhaltigen und umweltfreundlichen Weg - und boomt.Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union wurde das „Steirische Vulkanland“ 2000 ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung lokaler, umweltfreundlicher und nachhaltiger Betriebe und Ansätze.
Mittlerweile gehören 79 Gemeinden zur Region im Südosten Österreichs. Die Kooperation möchte lokale Ressourcen, Fertigkeiten und Märkte wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und die Lebensqualität der Menschen in der Region verbessern. Betriebe können die Strukturen der Vulkanlandinitiative nutzen, zum Beispiel für Werbezwecke oder um GeschäftspartnerInnen aus der Region zu finden.
Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit werden unter einem gemeinsamen Logo auch verschiedene lokale Lebensmittel vermarktet, wobei es eher um die Versorgung der regionalen Bevölkerung geht als um Export und Tourismus. Als nächstes Ziel hat sich die Region die Energieunabhängigkeit bis zum Jahr 2025 gesteckt.
Wie die New York Times berichtet, kann sich die Region durch die verstärkte Kooperation und die Fördergelder der Europäischen Union über eine blühende Wirtschaft und einen Zugewinn an Lebensqualität freuen. Dadurch ist sie auch für jüngere Menschen wieder interessant geworden, die vor kurzem noch in die Städte ausgewandert sind.