Studie: Empfehlungen zu Klimapolitik für EP-Ausschuss
Klima & Energie
Beim Burden-Sharing für das CO2-Reduktionsziel der EU (-20 % bis 2020) sollen die Ziele für die Mitgliedstaaten nicht mehr so stark voneinander abweichen wie beim Burden-Sharing für das Kyoto-Protokoll.Diese Empfehlung ist in einem Bericht enthalten, den das Consultingunternehmen Copenhagen Economics für den temporären EP-Klimaausschuss erstellt hat.
Die bisherigen Klimaziele für die EU-Mitgliedstaaten reichen ja von -28 % für Luxemburg bis +27 % für Portugal. Diese großen Unterschiede, so der Bericht, sind nun nicht mehr gerechtfertigt, da sich die Einkommensniveaus und Pro-Kopf-Emissionen angeglichen haben.
Interessant auch die Aussage des Berichts zu den geplanten CO2-Zielen für neue Autos: rechtlich bindende Emissionsstandards - wie von der Kommission vorgeschlagen - seien um ein vielfaches teurer als eine schlichte Anhebung der Treibstoffsteuern. Die Effektivität der Maßnahme sei daher zu hinterfragen.
Pressemeldung Kopenhagen Economics (en)
Bericht "Climate change legislation and initiatives at EU level" (en pdf 1mb)