Studie: Erwärmung des Zentralpazifiks führt zu mehr Zyklonen
Natur & Biodiversität
Veränderungen der Wassertemperatur des Pazifiks können extreme Wetterphänomene begünstigen und zu mehr Zyklonen im Nordatlantik führen.Eine Forschergruppe der Georgia Tech University untersuchte die Oberflächenwassertemperatur des Pazifiks in den letzten fünfzig Jahren. Dabei identifizierten sie drei Arten von Veränderungen der Wassertemperatur: Erwärmungen des Zentralpazifiks (CPW), Erwärmungen des Ostpazifiks (EPW) und Abkühlungen des Ostpazifiks (EPC). CPW – Jahre scheinen in den letzten Jahren auf Kosten von EPW – Jahren zugenommen zu haben. Gleichzeitig scheinen in CPW – Jahren mehr Zyklone aufzutreten als in EPW – Jahren. So bildeten sich im Jahr 2004, einem CPW – Jahr, im Nordatlantik 15 tropische Zyklone, eine ungewöhnlich hohe Anzahl.
Um diese Informationen zur Vorhersage einer Hurrikan–Saison zu nutzen, müsste der Ort des Temperaturanstiegs allerdings deutlich vor Beginn der Hurrikan – Saison lokalisiert werden. Ob das häufigere Auftreten von CPW – Jahren Teil eines natürlichen Zyklus ist oder auf die globale Erwärmung zurückzuführen ist, darüber sind sich die Forscher noch im Unklaren.
Abstract Studie
Studie „Impact of Shifting Patterns of Pacific Ocean Warming on North Atlantic Tropical Cyclones”