Studie: Europa 2030 ohne Atomkraftwerke
Energie
Forschungsergebnisse der Technischen Universität Wien bestätigen Österreichs Umweltminister Andrä Rupprechter in seinem Bekenntnis zu einem atomkraftfreien Europa. Die Studie "Phase out of Nuclear Power in Europe - From Vision to Reality" wurde am 5. März 2014 in Wien von Rupprechter, Global 2000 und Wien Energie gemeinsam vorgestellt. Sie zeigt, dass ein EU-weiter Atom-Ausstieg zusammen mit dem Erreichen der Klimaziele bereits bis 2030 machbar ist.„Diese Ergebnisse bringen neue, überzeugende Argumente gegen die Kernenergie und ihre Förderung. Es darf keine Renaissance der Atomenergie unter dem Deckmantel des Klimaschutzes geben. In der grünen Kraft liegt die Zukunft“, betont der Minister.
Notwendig seien eine Erhöhung der Energieeffizienz, der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie zahlreiche politische Maßnahmen, wie zum Beispiel das Setzen von verbindlichen Zielen, die Verkürzung von Genehmigungsverfahren, die Ermöglichung von Netzzugängen für Erneuerbare Energieträger sowie CO2-Preissignale. Langfristig bedeutet der Umstieg auf Erneuerbare Energien geringere Strompreise, betont Global 2000. Weiters würde die Studie zeigen, dass die derzeit geplanten Einspeisevergütungen für 35 Jahre für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point beihilferechtlich nicht vereinbar wären.
Lebensministerium Pressemitteilung
Global 2000 Pressemitteilung
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