Studie: Freier Zugang zu Forschungsveröffentlichungen in der EU
Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)
Eine Studie, die im Auftrag der EU-Kommission untersucht, ob die weltweite Umstellung auf die kostenlose Bereitstellung schriftlicher Forschungsergebnisse („Open Access“) den gewünschten Erfolg bringt, scheint die Erwartungen der Kommission zu erfüllen.Laut Studienergebnissen sei davon auszugehen, dass sich der freie Zugang zu Forschungsergebnissen durchgesetzt hat, und dass etwa 50 Prozent aller im Jahr 2011 veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel jetzt kostenlos abrufbar sind. Erfasst wurden bei der Studie die EU und einige ihrer Nachbarländer sowie Brasilien, Japan, Kanada und die Vereinigten Staaten.
Die Mehrzahl der Artikel können in den Bereichen allgemeine Wissenschaft und Technik, biomedizinische Forschung, Biologie sowie Mathematik und Statistik kostenlos abgerufen werden. Die größten Beschränkungen für den freien Zugang bestehen noch in den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie in den angewandten Wissenschaften, den Ingenieurwissenschaften und der Technik, informiert die EU-Kommission.
Ab 2014 müssen alle mit Fördermitteln aus „Horizont 2020“ erstellten Artikel zugänglich sein.