Studie: Göteborg-Protokoll zur Luftreinhaltung weniger erfolgreich als erhofft

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Das Göteborg-Protokoll zur Luftreinhaltung hat zu weniger Verbesserungen geführt als ursprünglich angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Anfang September 2007 veröffentlichte Studie von IIASA (International Institute for Applied Systems and Analysis) in Österreich und der niederländischen Umweltagentur MNP.
Stickstoffeintrag bleibt demnach ein "verbreitetes" Problem für europäische Ökosysteme, beim bodennahen Ozon ist kein klarer Abwärtstrend erkennbar und die Feinstaubbelastung stellt ein gesundheitliches Risiko dar.

Europa sollte daher vermehrt auf nicht-technische Maßnahmen wie Staugebühren und Beschränkungen beim Parken setzten.
Außerdem, so die Studie, sollten im Protokoll auch Emissionsgrenzen für PM 2,5 festgelegt werden.

Das Göteborg-Protokoll der UN/ECE wurde 1999 vereinbart und legt Emissions-Grenzwerte für Schwefeldioxid, Stickoxide, VOCs und Ammoniak fest. Es trat 2005 in Kraft.

Studie "Review of the Gothenborg Protocol" (en pdf 2,9mb)