Studie: Große Mehrheit der ÖsterreicherInnen will Windkraftausbau

Klima & Energie

Der Ausbau der Windkraft wird von rund 77 Prozent der ÖsterreicherInnen unterstützt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Karmasin, die im Auftrag der IG Windkraft Ende letzten Jahres präsentiert wurde.

Die Windkraft befindet sich in Österreich im Aufwind und liegt laut Studienergebnissen nur „ganz knapp hinter der Sonnenenergie und deutlich vor allen anderen Stromerzeugungsarten“. In Niederösterreich, wo sich ein Großteil der zurzeit in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen befindet, steht die Windkraft als beliebteste Stromerzeugungstechnologie laut Studie sogar an erster Stelle.

Die österreichische Bevölkerung fühlt sich durch die Windräder nicht gestört. Nur 3 Prozent der Befragten, die in der Nähe eines Windparks wohnen, berichteten von negativen Auswirkungen auf ihre Lebensqualität. Dagegen sehen 13 Prozent sogar positive Auswirkungen. Auch ein weiterer Ausbau der Windkraft wird von den ÖsterreicherInnen befürwortet. 28 Prozent erwarten sich positive Auswirkungen auf ihre Lebensqualität und 62 Prozent erwarten „keine Auswirkungen“.

Die erwartete Wertschöpfung durch den weiteren Ausbau der Windkraft in Österreich ist enorm, sie entspricht laut Studie einem Betrag von fast 3,3 Milliarden Euro. Davon entfällt 1 Milliarde Euro auf den Bau der Anlagen und rund 2,3 Milliarden auf deren Betrieb.

Durch das neue Ökostromgesetz sollen in den nächsten Jahren bis 2020 zusätzliche 2.000 Megawatt Windkraft erreichtet werden. Mit diesen Anlagen kann Strom für weitere 1,2 Millionen Haushalte erzeugt werden. Im Jahr 2020 sollen die österreichischen Windkraftwerke insgesamt Strom für 50 Prozent der Haushalte und rund 10 Prozent des gesamten österreichischen Stromverbrauchs liefern.

IG Windkraft Pressemitteilung