Studie: Hormonelle Schadstoffe können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen

Chemie & Nanotechnologie

Die Belastung der Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bispehol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen, berichtet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Der BUND präsentiert die Ergebnisse einer neuen Studie der britischen Umweltorganisation ChemTrust, die am 20. März in Berlin, Deutschland und London präsentiert wurde. Eine deutsche, gekürzte Fassung der englischen Studie liegt vor.

In der Studie wurden die Ergebnisse von rund 240 Untersuchungen zu hormonellen Schadstoffen analysiert. Die WissenschafterInnen kamen dabei zu dem Schluss, dass die Chemikalien auch eine Ursache für Übergewicht und Diabetes sind.

Die Chemikalien sind in Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen enthalten. Sie gelangen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den Körper. Bisher wurden diese Chemikalien vor allem mit Störungen der Sexualfunktionen in Verbindung gebracht, berichtet der BUND in einer Presseaussendung anlässlich der Veröffentlichung der Studie.

Die deutsche Kurzfassung sowie die englische Studie (Volltext) stehen als Download gratis zur Verfügung.

BUND Pressemitteilung
Studie (deutsch, gekürzte Fassung, pdf)
Studie (englisch – Langfassung ChemTrust, pdf)