Studie: Monokulturen führen zum Verlust von Wildpflanzen
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Deutsche WissenschafterInnen weisen nach, dass durch den Anbau von Monokulturen auch die Bestäubung von Wildpflanzen durch Bienen in Nachbarfeldern negativ beeinflusst wird.Eine neue Studie der Universität Würzburg, der Georg-August Universität in Göttingen und des UFZ Helmholtz Centre for Environmental Research in Leipzig untersucht die indirekten Folgen der intensiven Landwirtschaft auf das Fortbestehen von Wildpflanzen.
Die WissenschafterInnen wiesen in einem groß angelegten, einjährigen Feldversuch mit Rapspflanzen nach, dass die Bestäubung von Wildpflanzen in der Natur durch die Intensivlandwirtschaft indirekt negativ beeinflusst wird, da die Bienen die großen Rapsfelder bevorzugten und die in der Umgebung wachsenden Wildpflanzen vernachlässigten.
Die StudienautorInnen warnen davor, dass der großflächige Anbau von Pflanzen zur Gewinnung von Biotreibstoffen so indirekt auch zu einem größeren Verlust der Biodiversität führen kann.