Studie: Paris-Abkommen unzureichend rechtlich umgesetzt

9. Nov 18

Die Welt hinkt dem Anspruch des 2015 beschlossenen und vielfach gefeierten Paris-Abkommens weit hinterher. Wie eine neue Analyse dreier Institute zeigt, haben weltweit nur 17 Staaten ihre nationalen Klimaaktionspläne so gestaltet, dass ihre zugesagten Beiträge (NDCs) mit den Zielen des Paris-Abkommens übereinstimmen und diese auch rechtlich verankert. Die Staaten, mit Zielen mindestens so ambitioniert oder ambitionierter als ihre NDCs sind, Algerien, Kanada, Costa Rica, Äthiopien, Guatemala, Indonesien, Japan, Mazedonien, Malaysia, Mexiko, Montenegro, Norwegen, Papua Neu Guinea, Peru, Samoa, Singapur und Tonga.

"Unsere Analyse zeigt, dass die Länder nur langsam ihre NDC-Verpflichtungen als Ziele in nationale Gesetze und Richtlinien umsetzen", so die StudienautroInnen. An der Studie beteiligt waren das Grantham Research Institute on Climate Change and Environment in London, das Centre for Climate Change Economics and Policy in Leeds und das World Resources Institute in Washington.

 

Studie: Aligning national and international climate targets

Klimareporter: Staaten gießen Paris nicht in eigenes Recht