Studie: Transatlantische Teersandschlacht: Lobbyismus und Öl sind Kanadas neue Exportware
Klima & Energie
Eine neue Studie der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Titel „Transatlantische Teersandschlacht“ analysiert die Lobbyingtätigkeiten rund um den Export von Teersandölen aus Kanada.Kanada besitzt eine der größten Reserven an Teersand-Öl, dessen Abbau allgemein als problematisch gilt, da er sehr klimaschädigend ist. Die Studie beschreibt die Bemühungen der kanadischen Regierung „die Umweltschutzgesetzgebung anderer Länder so auszuhölen, dass die klimaschädlichen Teersande ungehindert exportiert werden können“. Die AutorInnen beschreiben in ihrer Studie auch den internationalen Widerstand gegen die kanadischen Bemühungen: sowohl die Europäische Union als auch die USA verfolgen Klimaschutzstrategien, mit welchen die Kohlenstoffemissionen gesenkt werden sollen.
Die Studie steht auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung gratis als Download zur Verfügung.
Heinrich-Böll-Stiftung Pressemitteilung
Studie: Transatlantische Teersandschlacht (pdf)